Deutsch-Griechische Gesellschaft Hannover e.V.
Γερμανοελληνική Εταιρεία Αννοβέρου 

19.10.2021, Koki Hannover, Sophienstraße 2 im Künstlerhaus, um 19.30 Uhr

„Dance, Fight, Love, Die“ – With Mikis on the road

DANCE FIGHT LOVE DIE ist ein deutsch-griechischer Dokumentarfilm von Asteris Kutulas aus dem Jahr 2017. Es handelt sich um ein Filmporträt des griechischen Komponisten und Schriftstellers Mikis Theodorakis, einem der bekanntesten griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Asteris Kutulas sammelte über knapp 30 Jahre dokumentarisches Material von seinen Reisen mit Theodorakis und verarbeitete das 600-stündige Rohmaterial zu einem Essayfilm.

Filmvorführung von und mit dem Regisseur Asteris Kutulas, Berlin

Hier gelangen Sie zur Seite vom Koki

https://www.hannover.de/Kommunales-Kino/Programm/Programmheft-Oktober-2021


16.11.2021, Gemeindehaus der Nicolai- Kirche, Sutelstr.20, 20.00 Uhr

Kapitäninnen der Freiheit

„Kapitäninnen der Freiheit“ nennt Mischi Steinbrück die drei großen Kämpferinnen, die in den Seeschlachten der 1820er Jahre wesentlich zur Befreiung Griechenlands von der osmanischen Fremdherrschaft beitrugen. In rhythmischen Texten, die sie mit Gesang verbindet, versucht sie, uns die hier weithin unbekannten und fernen Gestalten der Bouboulina, der Manto Mavrogenous und der Domna Wiswisi näher zu bringen. Historische Fundstücke und Lieder aus der Ägäis heben den Schatz der Erinnerung an die Gestalten der Kapitäninnen.

Soloperformance von Mischi Steinbrück, Köln

http://www.mischi-steinbrueck.de/


22.02.2022

Tinos

Kunst, Kultur und Landschaften auf Griechenlands heiliger Insel

Multi-Media-Vortrag von Lothar Hoppen, Bergisch-Gladbach


22.03.2022

Salonika – das vergessene und wiederentdeckte „Jerusalem des Balkans“

Salonika, Selânik, Solun, Saloniki, Thessaloniki – eine Stadt und viele Namen. Salonika, wie die sephardischen Juden die Stadt im Osmanischen Reich nannten, war über 400 Jahre eines der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens. Seit dem 19. Jahrhundert war sie sogar eine mehrheitlich jüdische Großstadt. Ihre Integration in den griechischen Staat 1912, ihre Umwandlung von einer osmanisch geprägten in eine modern bürgerliche Stadt, die deutsche Besatzung und der Holocaust haben nahezu alle Spuren jüdischen Lebens beseitigt. Nach Krieg und Bürgerkrieg wollte sich die Stadtgesellschaft Thessalonikis nicht mehr an den jüdischen Teil ihrer Vergangenheit erinnern. Das ist heute anders. Seit nunmehr 20 Jahren wird um die Erinnerung an das jüdische Salonika gerungen. Das Vergessen und der Antisemitismus von damals und heute bleiben nicht länger unwidersprochen.

Vortrag Dr. Andreas Poltermann, Berlin