Deutsch-Griechische Gesellschaft Hannover e.V.
Γερμανοελληνική Εταιρεία Αννοβέρου 

14.11.2023

Konzert mit Giorgos Chatziantonis, Rhodos, Griechenland
Musikalische Reise durch die griechische Musikgeschichte
Der griechische Pianist, Giorgos Chatziantonis, wird Sie mitnehmen auf eine musikalische Zeitreise von 1821 bis in die Gegenwart. Es wird ein stimmungsvoller Musikabend werden, an dem Giorgos bekannte und weniger bekannte Melodien aus Griechenland vorstellt.  Lassen Sie sich verzaubern von seinem virtuosen Spiel auf den Tasten.


12.10.2023
Vortrag: Medusa – missverstandenes Monstrum?
Eine Lektüre aus der griechischen Kunst und Literatur von der Antike bis in die Gegenwart - Referentin: Isabell A. Meske
Wer kennt sie nicht die von den Meergöttern geborene Sterbliche, die niemand ansehen konnte, ohne zu versteinern? Perseus schlug ihr das Haupt ab, soviel ist klar. Der Rest jedoch hinterlässt mehr Fragen als Antworten. Denn das Wesen mit dem steinernen Blick ist komplex.
Ihre goldenen Flügel scheinen von fast unfassbarer Spannbreite: Mit ihr können sich Soldaten ebenso identifizieren wie Opfer sexueller Gewalt. Schon Homer kannte sie, die Gegenwartsliteratur erfindet
sie – nicht zum ersten Mal – neu.
Dieser   Vortrag   soll   einen   Einblick   in   eine   vielseitige,   wandlungsfähige   Figur   der   griechischen Mythologie geben, aber auch mit urbanen Mythen über die Frau hinter dem Geschehen aufräumen.
Neben künstlerischen Einblicken und den Klassikern der altgriechischen Literatur soll dabei für einen spannungsgeladenen Dialog auch die moderne Popkultur zu Wort kommen. Diese Vorträge haben Sie verpasst.


25.04.2023
Lesung: Vom Pontos in den Pott - Referentin Maria Laftsidis- Krüger
Die Autorin erzählt von den Erlebnissen iher Familie, über Heimatverlust und Flucht in der Zeit der Kleinasiatischen Katastrophe. Eine Familiengeschichte, die gleichzeitig auch ein Stück europäischer Geschichte ist.


28.03.2023
Vortrag: Stille Tage auf griechischen Inseln - Referent/in: Margareta und Konrad Langer
Amorgos-Astipalea-Ios-Sikinos und Folegandros. Auf diesen Inseln genießt man es fernab der lauten Welt zu sein. Hier bietet die Ägäis Szenen wie aus dem Bilderbuch.


28.02.2023
Vortrag: Syros modern - griechisch - unbekannt - Referent: Lothar Hoppen
Wie ein riesiges Amphitheater stapeln sich die Häuser von Ermoupolis und Ano Syros den Berg hinauf. Diese Kulisse ist beeindruckend. Für viele Reisende ist dies jedoch der einzige Einblick in diese Insel. Denn sie sind mit der Fähre unterwegs zu den üblichen Touristeninseln. Syros kennen sie nur vom Vorbeifahren. Dabei hat diese Insel sehr viel zu bieten. Herrliche Sandstrände, reizvolle Wanderstrecken und ein üppiges Angebot an kulturellen Events. Nahe den malerischen Buchten und den schönen Sandstränden gibt es familiäre Unterkünfte anstatt Hotelburgen. Die Strandtavernen bieten ausgezeichnete traditionelle und internationale Küche an.  Und insgesamt ist hier alles etwas ruhiger. In Ano Syros, der mittelalterlichen Festung, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Keine Souvenirläden, keine plakative Werbung.  Alles steht unter Denkmalschutz. Und überall ist der Geist von Markos Vamvakaris, der hier geboren wurde, gegenwärtig. Keine Taverne, in der seine Rembetiko-Musik nicht zu hören ist.
Syros ist jedoch vor allem geprägt durch seinen Hauptort, Ermoupolis. Keine andere Insel in der Ägäis hat so viele neoklassizistische Gebäude. Das monumentale Rathaus würde man eher in Athen vermuten, und das schmucke Theater, von dem viele sagen, es wäre die kleine Mailänder Skala, wirbt mit einem internationalen Programm. Beeindruckend vielfältig ist das Kulturangebot der Stadt. Es ist eine kleine Metropole, in der das ganze Jahr über das gesellschaftliche Leben pulsiert. Den Winterblues der umliegenden Touristeninseln kennt man hier nicht.
Seit mehr als 10 Jahren hält Lothar Hoppen Vorträge über griechische Kultur am Beispiel von Insel-Portraits. Der Vortrag zeigt mit phantastischen Fotos/Videos die Besonderheiten der Insel, die gelebten Bräuche und die schöne Landschaft. Auch die Entstehung der Stadt Ermoupolis und das gemeinschaftliche Leben auf einer Insel, die zu 50% katholisch ist, werden ausführlich beschrieben. Die Audiovision wird live kommentiert.
Homepage des Autors:  www.foto-spuren.de


29.11.2022
Vortrag: ATHOS: Für Frau verboten - Referent: Lothar Hoppen
Immer noch gehört die Mönchsrepublik Athos zu den faszinierendsten Orten in Europa. Sie sind Teil des UNESCO-Welterbes. Der Zugang ist sehr schwierig und nur mit einem Visum möglich. Für Frauen ist der Zutritt seit mehr als 1000 Jahren verboten. Von den 20 Großklöstern wurden einige aufwändig restauriert, in manchen leben die Mönche jedoch noch wie im Mittelalter. Hier gibt weder elektrischen Strom noch warmes Wasser und erst recht keine Heizung. Ein Besuch dieser Klöster ist wie eine Reise in eine andere Welt.
Lothar Hoppen hat die Klosterinsel schon oft bereist und zeigt in seiner digitalen Multivision fantastische Aufnahmen von der Landschaft und vom Leben hinter den mächtigen Klostermauern. Die Schau wird live kommentiert.



Rückblick zum Vortrag am 29.11.2022

„ ATHOS – FÜR FRAUEN VERBOTEN“,
war der Titel, den unser Referent, Lothar Hoppen, gewählt hat um möglichst viele weibliche Mitglieder und Gäste in den Vortragsraum zu locken. Das ist ihm offenbar gelungen, denn mehr als 75 Besucher wollten jetzt mal sehen und hören, wie denn das Leben der Mönche hinter den dicken Klostermauern aussieht.
In ca. 80 Minuten führte uns der Referent durch die Landschaft der Mönchsrepublik und gab Einblicke in das Klosterleben. Die tollen Fotos und die Informationen über das Zusammenleben der Mönche haben uns begeistert. Wir haben erfahren, dass es nicht nur Großklöster gibt, sondern auch kleine Mönchsdörfer, in denen wenige Mönche unter sich leben. Dort findet man auch die Ikonenmaler, denen wir etwas bei der Arbeit zusehen konnten. Richtig spannend war es zu sehen, wie sich manche Mönche total abkapseln, indem sie als Eremit am steilen Berghang des Athos leben. Auch das Wandern auf uralten Maultierpfaden durch die üppige Natur der Halbinsel war begeisternd. Ein Höhepunkt, auch für den Referenten, war das Osterfest, das er im Kloster Xenofontos miterleben durfte.
Dass wir wieder einmal so viel Zuspruch für eine Veranstaltung bekommen haben liegt auch an unserer Werbearbeit. Dafür möchte ich den Vorstandskollegen und allen, die geholfen haben danken! Es macht mich auch zuversichtlich für weitere gemeinsame Veranstaltungen.
Besten Dank an alle, die wieder mal dabei waren, eure Kalliopi!



22.03.2022
Salonika – das vergessene und wiederentdeckte „Jerusalem des Balkans“

Salonika, Selânik, Solun, Saloniki, Thessaloniki – eine Stadt und viele Namen. Salonika, wie die sephardischen Juden die Stadt im Osmanischen Reich nannten, war über 400 Jahre eines der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens. Seit dem 19. Jahrhundert war sie sogar eine mehrheitlich jüdische Großstadt. Ihre Integration in den griechischen Staat 1912, ihre Umwandlung von einer osmanisch geprägten in eine modern bürgerliche Stadt, die deutsche Besatzung und der Holocaust haben nahezu alle Spuren jüdischen Lebens beseitigt. Nach Krieg und Bürgerkrieg wollte sich die Stadtgesellschaft Thessalonikis nicht mehr an den jüdischen Teil ihrer Vergangenheit erinnern. Das ist heute anders. Seit nunmehr 20 Jahren wird um die Erinnerung an das jüdische Salonika gerungen. Das Vergessen und der Antisemitismus von damals und heute bleiben nicht länger unwidersprochen.
Vortrag Dr. Andreas Poltermann, Berlin


22.02.2022
Tinos - Kunst, Kultur und Landschaften auf Griechenlands heiliger Insel

Insel der Winde, Insel der Tauben oder „Heilige Insel“. Tinos hat viele Namen.
Tinos pflegt die Kultur und die Kunst und ist ein Freilichtmuseum für mittelalterliche Dorf-Architektur. Bekannter ist Tinos jedoch als das „griechische Lourdes“.
An den großen kirchlichen Feiertagen kommen Zig-Tausende Pilger auf die Insel. Sie wollen Buße tun und viele quälen sich auf Knien über die 600m lange Pilgerstrecke vom Hafen bis zum Altar der Wallfahrtsbasilika.
Viele Werte liegen jedoch im Hinterland. Die Landschaft wird geprägt durch einen ausgedehnten Terrassenbau und den vielen pittoresken Taubenhäusern. Tinos ist eine Insel zum Entdecken. Der Vortrag zeigt das Leben und die phantastische Landschaft von Tinos in digitaler Multivision mit Live-Kommentar.
Multi-Media-Vortrag von Lothar Hoppen, Bergisch-Gladbach


16. November 2021

Kapitäninnen der Freiheit

Kapitäninnen der Freiheit“ nennt Mischi Steinbrück die drei großen Kämpferinnen, die in den Seeschlachten der 1820er Jahre wesentlich zur Befreiung Griechenlands von der osmanischen Fremdherrschaft beitrugen. In rhythmischen Texten, die sie mit Gesang verbindet, versucht sie, uns die hier weithin unbekannten und fernen Gestalten der Bouboulina, der Manto Mavrogenous und der Domna Wiswisi näher zu bringen. Historische Fundstücke und Lieder aus der Ägäis heben den Schatz der Erinnerung an die Gestalten der Kapitäninnen.

Soloperformance von Mischi Steinbrück, Köln


19. Oktober 2021

„Dance, Fight, Love, Die“ – With Mikis on the road

Filmvorführung von und mit dem Regisseur Asteris Kutulas, Berlin

 

DANCE FIGHT LOVE DIE ist ein deutsch-griechischer Dokumentarfilm von Asteris Kutulas aus dem Jahr 2017. Es handelt sich um ein Filmporträt des griechischen Komponisten und Schriftstellers Mikis Theodorakis, einem der bekanntesten griechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Asteris Kutulas sammelte über knapp 30 Jahre dokumentarisches Material von seinen Reisen mit Theodorakis und verarbeitete das 600-stündige Rohmaterial zu einem Essayfilm.


18. Februar 2020                                                                                                                Vortrag: Karpathos

Wo Griechenland noch seine Tradition lebt                                                                                                        

Multi-Media-Vortrag von Lothar Hoppen, Bergisch-Gladbach

Zwischen den zerklüfteten Bergen im Norden der Insel Kárpathos verstecken sich einige Dörfer, in denen sich althergebrachte Sitten und Gebräuche bewahrt haben, die man sonst nirgendwo mehr in Griechenland findet. Besucht man die Dörfer Ólymbos und Diafáni, taucht man ein in die alten Traditionen. Spontanität bestimmt das Leben im Dorf und spontan greift man zur Lýra und Laúto, den traditionellen Musikinstrumenten. Viele Frauen tragen täglich die traditionelle Tracht der Insel, aber nicht für die Touristen. Eine Bäckerei sucht man hier vergeblich, denn Brot und andere Teigwaren werden nach wie vor im hauseigenen Steinofen gebacken. Ein besonders Erlebnis sind die großen Kirchenfeste in Ólymbos und Wurgúnda.
Lothar Hoppen ( foto-spuren.de) zeigt in seinem Vortrag das Leben auf Kárpathos, die großen Kirchenfeste und die phantastische Landschaft in digitaler Multivision mit Live Kommentar.


21. Januar 2020

Lesung: Die ewige Suche nach der Heimat   

Lebensbericht einer Migrantin, Eleni Delidimitriou-Tsamaki beschreibt autobiographisch ihre Erlebnisse als Gastarbeiterin in Deutschland                                                                        

Lesung mit Eleni Delidimitriou-Tsamaki, München

Die Autorin Eleni Delidimitriou-Tsakmaki kam 1961 mit 23 Jahren als Gastarbeiterin aus Griechenland nach Deutschland und arbeitete zunächst in einer Fabrik in der Nähe von Pforzheim. Seit 1968 lebt sie mit ihrer Familie in München.

Mit 54 Jahren fing sie an zu schreiben, bis jetzt hat sie 13 Bücher und einige Theaterstücke geschrieben.

Ihr zweites Buch „Die ewige Suche nach der Heimat“ ist ein bewegendes und zeitgeschichtlich bedeutsames Dokument. In dem Buch beschreibt Eleni Delidimitriou-Tsakmaki autobiographisch ihr Leben im fremden Deutschland, mit all seinen Schwierigkeiten aber auch Freuden. Sie schildert den mutigen Neuanfang zu Beginn der 1960er Jahre. Dieser Neuanfang ist geprägt von schmerzvollen Trennungen von ihren Kindern und existentiellen Ängsten in einem oft ablehnenden Umfeld, welches aber auf Dauer Arbeit, Geld und damit für die ganze Familie materielle Sicherheit bietet.

Erst Jahrzehnte später empfindet Eleni Delidimitriou-Tsakmaki Deutschland als „zweite Heimat."


26. November 2019    

Vortrag: Die Geschichte des Bieres 

Das Bier in der Politik und Wirtschaft Griechenlands vom 19. Jhd. bis heute      Bildvortrag von Dr. Stamatis Lymperopoulos, Delphi

Der angenehme Geschmack des Bieres und seine Herstellung waren schon im 2. Jahrhundert v. Chr. im minoischen Kreta bekannt, aber auch bei den Ägyptern, Babyloniern und Sumerern, sogar Gesetze schützten dieses Getränk. Griechenland hat das Bier erst kennengelernt, als Otto von Bayern 1833 König des befreiten Landes wurde und nach Nauplion kam, wo es anfangs einige Brauereien gab, als kurz danach die Hauptstadt nach Athen verlegt wurde. Mit der Gründung der Brauerei Fix durch Johann Georg Fuchs im Jahre 1864 beginnt eine neue Epoche für das Bier in Griechenland. Doch mit dem Aufkommen des Tourismus setzten sich auch die ausländischen Brauereien durch und stellten das Monopol der Familie Fix in Frage. Das Bier, erfrischend bei den sommerlichen Temperaturen und sehr begehrt, wurde ein wirtschaftliches Produkt ersten Ranges. Ab 1995 gibt es überall im Lande viele konkurrierende Bierbrauereien und mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem mit der Krise in Griechenland, sind viele einheimische qualitätsvolle Brauereien entstanden. Dies alles und noch mehr möchte dieser Vortrag erläutern und die unbekannte aber sehr interessante Geschichte des Bieres in Griechenland bekannt machen.


 

29. Oktober 2019

                                                                                                                      Konzert: Eros & Seele, Liederlyrik in zwei Sprachen

Lieder, die vom uralten Wechselspiel menschlicher Elemente erzählen - der Kraft des Pathos und der Sehnsucht der Seele                                                                                     Solo-Konzert mit Felix Leopold, Thessaloniki (Griechenland)

http://www.felix-leopold.com

In Berlin geboren und in Stuttgart aufgewachsen lebt Felix Leopold als Musiker und Poet nun schon seit über 16 Jahren in Griechenland. Dass er es dort versteht, nur mit Stimme und Gitarre seine Zuhörer zu fesseln, mag allein schon sehr ungewöhnlich sein. Dass er sich jedoch voll und ganz dem modernen poetischen Liedgut Griechenlands verschrieben hat und zudem nochviele dieser Lieder authentisch ins Deutsche zu übersetzen vermag, ist bis heute wohl einmalig. Schon als Felix Leopold noch in Stuttgart lebte, hatte er die Idee, ein Liederlyrik-Programm zu schaffen, dem ein Deutscher, der des Griechischen nicht mächtig ist, genauso folgen kann wie ein Grieche, der kein Deutsch versteht. Aus dieser Idee entstand das Live-Projekt „Liederlyrik in zwei Sprachen“, mit dem er schon seit 7 Jahren jedes Frühjahr in Deutschland und Österreich auf Tour geht. Dieses Jahr bringt er sein neues Programm mit: „Eros und Seele“. Mit seiner unverwechselbaren Stimme interpretiert Felix Leopold Lieder, die von diesem uralten Wechselspiel menschlicher Elemente erzählen - der Kraft des Pathos und der Sehnsucht der Seele.

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