Deutsch-Griechische Gesellschaft Hannover e.V.
Γερμανοελληνική Εταιρεία Αννοβέρου 

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18. Februar 2020                                                                                                                Vortrag: Karpathos

Wo Griechenland noch seine Tradition lebt                                                                                                         Multi-Media-Vortrag von Lothar Hoppen, Bergisch-Gladbach

Zwischen den zerklüfteten Bergen im Norden der Insel Kárpathos verstecken sich einige Dörfer, in denen sich althergebrachte Sitten und Gebräuche bewahrt haben, die man sonst nirgendwo mehr in Griechenland findet. Besucht man die Dörfer Ólymbos und Diafáni, taucht man ein in die alten Traditionen. Spontanität bestimmt das Leben im Dorf und spontan greift man zur Lýra und Laúto, den traditionellen Musikinstrumenten. Viele Frauen tragen täglich die traditionelle Tracht der Insel, aber nicht für die Touristen. Eine Bäckerei sucht man hier vergeblich, denn Brot und andere Teigwaren werden nach wie vor im hauseigenen Steinofen gebacken. Ein besonders Erlebnis sind die großen Kirchenfeste in Ólymbos und Wurgúnda.
Lothar Hoppen ( foto-spuren.de) zeigt in seinem Vortrag das Leben auf Kárpathos, die großen Kirchenfeste und die phantastische Landschaft in digitaler Multivision mit Live Kommentar.


21. Januar 2020

Lesung: Die ewige Suche nach der Heimat   

Lebensbericht einer Migrantin, Eleni Delidimitriou-Tsamaki beschreibt autobiographisch ihre Erlebnisse als Gastarbeiterin in Deutschland                                                                        

Lesung mit Eleni Delidimitriou-Tsamaki, München

Die Autorin Eleni Delidimitriou-Tsakmaki kam 1961 mit 23 Jahren als Gastarbeiterin aus Griechenland nach Deutschland und arbeitete zunächst in einer Fabrik in der Nähe von Pforzheim. Seit 1968 lebt sie mit ihrer Familie in München.

Mit 54 Jahren fing sie an zu schreiben, bis jetzt hat sie 13 Bücher und einige Theaterstücke geschrieben.

Ihr zweites Buch „Die ewige Suche nach der Heimat“ ist ein bewegendes und zeitgeschichtlich bedeutsames Dokument. In dem Buch beschreibt Eleni Delidimitriou-Tsakmaki autobiographisch ihr Leben im fremden Deutschland, mit all seinen Schwierigkeiten aber auch Freuden. Sie schildert den mutigen Neuanfang zu Beginn der 1960er Jahre. Dieser Neuanfang ist geprägt von schmerzvollen Trennungen von ihren Kindern und existentiellen Ängsten in einem oft ablehnenden Umfeld, welches aber auf Dauer Arbeit, Geld und damit für die ganze Familie materielle Sicherheit bietet.

Erst Jahrzehnte später empfindet Eleni Delidimitriou-Tsakmaki Deutschland als „zweite Heimat."


26. November 2019    

Vortrag: Die Geschichte des Bieres 

Das Bier in der Politik und Wirtschaft Griechenlands vom 19. Jhd. bis heute      Bildvortrag von Dr. Stamatis Lymperopoulos, Delphi

Der angenehme Geschmack des Bieres und seine Herstellung waren schon im 2. Jahrhundert v. Chr. im minoischen Kreta bekannt, aber auch bei den Ägyptern, Babyloniern und Sumerern, sogar Gesetze schützten dieses Getränk. Griechenland hat das Bier erst kennengelernt, als Otto von Bayern 1833 König des befreiten Landes wurde und nach Nauplion kam, wo es anfangs einige Brauereien gab, als kurz danach die Hauptstadt nach Athen verlegt wurde. Mit der Gründung der Brauerei Fix durch Johann Georg Fuchs im Jahre 1864 beginnt eine neue Epoche für das Bier in Griechenland. Doch mit dem Aufkommen des Tourismus setzten sich auch die ausländischen Brauereien durch und stellten das Monopol der Familie Fix in Frage. Das Bier, erfrischend bei den sommerlichen Temperaturen und sehr begehrt, wurde ein wirtschaftliches Produkt ersten Ranges. Ab 1995 gibt es überall im Lande viele konkurrierende Bierbrauereien und mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem mit der Krise in Griechenland, sind viele einheimische qualitätsvolle Brauereien entstanden. Dies alles und noch mehr möchte dieser Vortrag erläutern und die unbekannte aber sehr interessante Geschichte des Bieres in Griechenland bekannt machen.


 

29. Oktober 2019

                                                                                                                      Konzert: Eros & Seele, Liederlyrik in zwei Sprachen

Lieder, die vom uralten Wechselspiel menschlicher Elemente erzählen - der Kraft des Pathos und der Sehnsucht der Seele                                                                                     Solo-Konzert mit Felix Leopold, Thessaloniki (Griechenland)

http://www.felix-leopold.com

In Berlin geboren und in Stuttgart aufgewachsen lebt Felix Leopold als Musiker und Poet nun schon seit über 16 Jahren in Griechenland. Dass er es dort versteht, nur mit Stimme und Gitarre seine Zuhörer zu fesseln, mag allein schon sehr ungewöhnlich sein. Dass er sich jedoch voll und ganz dem modernen poetischen Liedgut Griechenlands verschrieben hat und zudem nochviele dieser Lieder authentisch ins Deutsche zu übersetzen vermag, ist bis heute wohl einmalig. Schon als Felix Leopold noch in Stuttgart lebte, hatte er die Idee, ein Liederlyrik-Programm zu schaffen, dem ein Deutscher, der des Griechischen nicht mächtig ist, genauso folgen kann wie ein Grieche, der kein Deutsch versteht. Aus dieser Idee entstand das Live-Projekt „Liederlyrik in zwei Sprachen“, mit dem er schon seit 7 Jahren jedes Frühjahr in Deutschland und Österreich auf Tour geht. Dieses Jahr bringt er sein neues Programm mit: „Eros und Seele“. Mit seiner unverwechselbaren Stimme interpretiert Felix Leopold Lieder, die von diesem uralten Wechselspiel menschlicher Elemente erzählen - der Kraft des Pathos und der Sehnsucht der Seele.

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